Kernsanierung planen: Der Ablauf in sieben Schritten
Wie läuft eine Kernsanierung ab? Von der Bestandsaufnahme über Fördermittel bis zur Abnahme – der Ablauf in sieben Schritten.

1. Bestandsaufnahme
Am Anfang steht ein genauer Blick auf das Gebäude: Bausubstanz, Feuchtigkeit, Statik, Leitungen und mögliche Schadstoffe. Je gründlicher diese Phase ist, desto weniger Überraschungen gibt es später.
2. Ziele festlegen
Soll die Immobilie selbst bewohnt, vermietet oder verkauft werden? Die Antwort bestimmt, welche Ausstattung und welcher energetische Standard sinnvoll sind.
3. Konzept und Budget
Aus Bestand und Zielen entsteht ein Sanierungskonzept mit Kostenrahmen. Planen Sie zusätzlich einen Puffer ein, denn bei alten Gebäuden zeigt sich manches erst beim Öffnen der Wände.
4. Fördermittel prüfen
Für energetische Maßnahmen gibt es staatliche Förderprogramme. Viele Anträge müssen vor Beginn der Arbeiten gestellt werden, deshalb gehört eine Energieberatung früh in den Zeitplan.
5. Genehmigungen
Werden tragende Bauteile, die Nutzung oder die Fassade verändert, kann eine Genehmigung nötig sein. Das sollte vor Baubeginn geklärt sein.
6. Ausführung
Entkernung, Rohinstallation, Dämmung, Innenausbau und Oberflächen folgen einer festen Reihenfolge. Ein Bauzeitenplan mit Meilensteinen macht den Fortschritt messbar.
7. Abnahme und Dokumentation
Zum Schluss werden alle Leistungen gemeinsam abgenommen und dokumentiert. Diese Unterlagen sind später für Gewährleistung, Versicherung und einen möglichen Verkauf wertvoll.



