Generalunternehmer oder Einzelvergabe? Ein Vergleich
Generalunternehmer oder Einzelvergabe? Vor- und Nachteile beider Modelle für Bauherren – verständlich erklärt von der Triexa GmbH aus Moers.

Zwei Wege zum fertigen Gebäude
Wer baut, muss früh entscheiden, wie die Arbeiten vergeben werden. Bei der Einzelvergabe beauftragen Sie jedes Gewerk selbst, vom Rohbauer bis zum Maler. Beim Generalunternehmer schließen Sie einen einzigen Vertrag, und dieser Partner organisiert alle Gewerke für Sie.
Die Einzelvergabe: viel Kontrolle, viel Aufwand
Die Einzelvergabe kann günstiger wirken, weil kein Koordinationsaufschlag anfällt. Dafür tragen Sie selbst die Verantwortung für Terminplanung, Schnittstellen und Mängel zwischen den Gewerken. Verzögert sich ein Gewerk, verschiebt sich oft die gesamte Kette, und die Frage, wer für einen Schaden verantwortlich ist, wird schnell kompliziert.
Der Generalunternehmer: ein Vertrag, eine Verantwortung
Ein Generalunternehmer übernimmt die Gesamtverantwortung für Termine, Kosten und Ausführung. Sie haben einen Ansprechpartner und einen Gewährleistungspartner. Mit einem Festpreis wissen Sie zudem früh, mit welchen Kosten Sie rechnen müssen. Wichtig ist ein sauberes Leistungsverzeichnis, damit klar ist, was im Preis enthalten ist.
Worauf Sie bei der Auswahl achten sollten
Fragen Sie nach Referenzen, lassen Sie sich das Leistungsverzeichnis genau erklären und achten Sie auf verbindliche Zahlungspläne, die sich am Baufortschritt orientieren. Ein seriöser Partner nimmt sich Zeit für diese Fragen.
Unser Fazit
Wer wenig Zeit hat oder zum ersten Mal baut, ist mit einem Generalunternehmer meist besser beraten. Wer Erfahrung mit Bauprojekten hat und die Koordination selbst übernehmen möchte, kann mit der Einzelvergabe gut fahren. Gern beraten wir Sie unverbindlich dazu, welcher Weg zu Ihrem Vorhaben passt.



